Eine Reise, die keiner so erwartet hatte

Erfahrungsbericht des Befähigungskurses 2016/17

„Dankeschön“, ist das Wort, das wohl bei unserem Abschied am häufigsten gefallen ist. Dankeschön nicht nur für viel Lachen und Freude, sondern vor allem für viele Tränen und jede Menge Heilung der eigenen Seele.
 
Als sich unsere Gruppe im Oktober 2016 auf diese Reise machte hatte mit dieser Entwicklung wohl niemand gerechnet. 8 Freiwillige und 5 Mitarbeiter aus Pflege und Altenwohnheimen standen vor einer Erfahrung, die mit Skepsis, Argwohn und, um nur ein Zitat zu bringen, „Auseinandersetzung mit dem da oben“ erwartet wurde. Das Ergebnis war eine Reise, die keiner so erwartet hatte. Wir haben neue Freunde und Vertraute gefunden, auf die wir uns verlassen können und, so glaube ich es, uns ein Stück besser verstehen als unsere Arbeitskollegen und Mitmenschen.<--break->

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Gottesdienst in Holsen

Am 05.11. um 10.00 Uhr stellt sich die Hospizgruppe in einem Gottesdienst mit Abendmahl in der Lukas-Kirche der Philippus-Gemeinde in Holsen mit einem Anspiel vor. Auch die Predigt wird sich mit der Thematik auseinandersetzen und anschließend besteht die Möglichkeit, mit Gruppenmitgliedern und der Koordinatorin ins Gespräch zu kommen.

Eine herzliche Einladung!

Ehrung für zwanzig Jahre im Dienst an den Mitmenschen – und Verabschiedung ausscheidender Mitarbeiterinnen

Neujahrstreffen in der Alten Werkstatt

Ina Gaede und Gisela SauerlandBeim diesjährigen Neujahrstreffen 2017 der Hospizgruppe wurde Ina Gaede, Kirchlengern, die vor 20 Jahren ihren Einführungskurs in die Hospizarbeit abgeschlossen hat, mit einem großen Blumenstrauss geehrt. Sie begleitet seitdem kontinuierlich sterbende Menschen und ihre Angehörigen und ist besonders auch im Nachtdienst aktiv, wenn der Sterbende so unruhig ist, dass die Angehörigen nicht viel zum Schlafen kommen. Dann übernimmt sie und weitere Ehrenamtliche der Hospizgruppe am Lukas-Krankenhaus auch schon mal mehrere Nächte hintereinander Sitzwachen, um die Angehörigen zu entlasten.

Dörte Eckhoff und Helma Meier-Rau, die sich viele Jahre in der Hospizgruppe engagiert hatten, verabschiedeten sich mit bewegenden Worten und wünschten der Hospizarbeit und allen MitarbeiterInnen für die weitere Arbeit alles Gute. Auch für sie gab es einen Blumenstrauß mit einem großen Dankeschön für die langjährige treue Mitarbeit. Ebenso wurde Andrea Ritz, für 1 ½ Jahre Koordinatorin der Hospizgruppe, die nunmehr den Kinderhospizdienst im Kreis Minden-Lübbecke übernommen hat, mit vielen guten Wünschen verabschiedet.

Offenes Wochenende: Dem eigenen Sterben begegnen - das Leben begrüßen

Theoretisch wissen wir, dass wir sterblich sind. Und immer wieder gibt es Situationen, die uns damit konfrontieren: die Arbeit mit schwer kranken, sterbenden oder trauernden Menschen, der Tod oder die Krankheit von FreundInnen oder Familienangehörigen oder Erfahrungen von Krankheit, Unfall oder Altern bei uns selbst. Trotzdem gibt es die natürliche Tendenz, der eigenen Sterblichkeit innerlich immer wieder auszuweichen und uns dieser unbequemen Tatsache im Alltag lieber nicht zu stellen.

Hospiz macht Schule

Hospizgruppe am Lukas-Kranklenhaus gestaltet Projektwoche "Hospiz macht Schule" an der Grundschule Hiddenhausen

Zwei Krankenschwestern und Kinder

"Ich fand's toll, dass die Krankenschwestern heute da waren", sagt ein Mädchen am zweiten Tag auf die Frage der Tagesleiterin danach, was heute besonders gut war. Einer der Jungen fand besonders gut, "dass wir heute Krankheiten spielen durften".

„genau mein Ding“ - Erfahrungen mit dem Befähigungskurs 2015

Sabine Westerheide beim Wochenende "Dem eigenen Sterben begegnen"

Rückblickend kann ich sagen: „Die Entscheidung für den Kurs zur ehrenamtlichen Hospizmitarbeiterin war der Beginn zur aufregendsten Reise meines Lebens und damit verbunden, einer Reise zu mir selbst.“

Mein ursprüngliches Ziel war, frühzeitig dafür zu sorgen, für mich einen Plan B zu haben, wenn meine Kinder flügge werden. Das somit entstehende Mehr an Freizeit wollte ich sinnvoll verbringen.

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Einführungskurs abgeschlossen

Fünf Teilnehmerinnen mit ihren Zertifikaten

Ende Oktober haben alle sechs Teilnehmerinnen ihren Einführungs- und Befähigungskurs erfolgreich abgeschlossen, der im März dieses Jahres begonnen hatte. Dadurch dass der Kurs so klein war, war er auch besonders intensiv. So sagte eine Teilnehmerin sagte: "Ich habe ganz viele neue Impulse für mein Leben bekommen. Ich kann jetzt klarer kommunizieren und besser für mich eintreten."

Neu als Koordinatorin: Andrea Ritz

Andrea RitzSeit Mitte August hat die Hospizgruppe bei der Koordination Verstärkung mit Andrea Ritz Verstörkung bekommen. Wie Gisela Sauerland hat sie eine halbe Stelle und ist erst einmal auch über die Telefonnummer 05223-167-738 zu erreichen. Als Kurzvorstellung schreibt sie über sich:

"Geboren wurde ich 1968. Ich bin seit 25 Jahren mit meinem Mann Eberhard verheiratet und wir haben zwei erwachsene Söhne.

Meine Tätigkeit als Krankenschwester im Lukas-Krankenhaus begann vor 23 Jahren. Meine Stationen waren vielfältig, beginnend mit der Gynäkologie über Chirurgie, Palliativstation, innere Abteilung wieder zur Unfallchirgie. Immer war es mein Wunsch, “nah am Patienten“ zu sein, möglichst nicht nur die körperliche Versorgung zu gewährleisten, sondern auch für Begleitungen in den verschiedenen Krankheitsprozessen ein Ohr zu haben.

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