Ein besonderer Kurs ist abgeschlossen
Ende November war es wieder soweit! Sechs engagierte Menschen, die sich zur Aufgabe gemacht haben Sterbende und ihre Angehörigen zu begleiten, haben ihren Befähigungskurs erfolgreich abgeschlossen.
Ende November war es wieder soweit! Sechs engagierte Menschen, die sich zur Aufgabe gemacht haben Sterbende und ihre Angehörigen zu begleiten, haben ihren Befähigungskurs erfolgreich abgeschlossen.
Menschen die in den letzten Monaten einen An- oder Zugehörigen verloren haben, sind gefordert einen meist anstrengenden Weg der Trauer zu bewältigen. Manchmal gibt es für die vielen Gefühle nicht die richtigen Worte und es tut gut, der Trauer auf kreativen Weise Ausdruck zu verleihen.
Ein Grabgesteck für einen lieben Menschen selber zu gestalten, kann dabei eine Möglichkeit sein. Dazu möchten die Hospizgruppe am Lukas-Krankenhaus und das Trauercafé ZeitRaum am 15. November herzlich einladen.
Am 28. August feierte die Hospizgruppe ihr 25-jähriges Bestehen im Café Alte Werkstatt in Hiddenhausen.
Begonnen wurde mit einem Dankgottesdienst durch Pfarrer Hanno Paul, dem Mitbegründer der Hospizgruppe. Danach gab es einen Sektempfang mit Begrüßung seitens der Koordinatorinnen und einem sehr herzlichen Grußwort durch unsere Bürgermeisterin Susanne Rutenkröger.
Viele Menschen sind sich unsicher, wie sie einen sterbenden Menschen gut begleiten können und was es nach seinem Sterben zu beachten gilt.
Auch in diesem Jahr gab es auf unserem Marktstand viele gute Gespräche. Als Alternative zu den Waffeln, die die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen in früheren Jahren frisch gebacken und verteilt hatten, wurden diesmal Steine bemalt und verschenkt. So manch eine Marktbesucher*in freute sich über einen „Mutstein“ oder einen „Schutzengel“, und dabei ergab sich die Gelegenheit, sich bei den ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen und den beiden hauptamtlichen Koordinatorinnen der Hospizgruppe über deren Arbeit zu informieren.
Nachdem die Corona-Zahlen im Kreis und in NRW massiv gesunken sind, freuen wir uns, dass wir zum 4.7. unser Angebot des Trauerwanderns wieder aufnehmen können, wobei für die Nachverfolgbarkeit eine Erfassung der Kontaktdaten erfolgen muss und es noch kei gemeinsames Kaffeetrinken geben kann.
2021 existiert die Hospizgruppe am Lukas-Krankenhaus 25 Jahre. Das war für ihre Koordinatorin Gisela Sauerland Grund genug, ihre ehrenamtlich Mitarbeitenden nach ihren Erfahrungen zu befragen, die Berichte nach Themen zu sortieren und durch ihre eigenen Überlegungen einzuordnen.
Per Zoom einen neuen Befähigungskurs für die ehrenamtliche Mitarbeit in der Hospizgruppe zu starten, ist schon eine Herausforderung und erfordert intensive Vorbereitung.
Immerhin sieben engagierte Menschen haben sich darauf eingelassen und festgestellt, dass auch über dieses Medium der Austausch über die eigenen Erfahrungen, das gegenseitige Anteilnehmen und auch das Lachen möglich sind. Zudem schafft die Möglichkeit, sich im Zoom-Raum auch mal in Kleingruppen oder Paaren zu treffen, die Gelegenheit von intensiverem Austausch.
Falls es die Coronasituation zulässt, stellt sich die Hospizgruppe am 7. November um 11.00 Uhr in einem Gottesdienst mit Abendmahl in der Lutherkiche in Südlengern mit einem Anspiel vor. Auch die Predigt wird sich mit der Thematik auseinandersetzen.
Eine herzliche Einladung!
Am vergangenen Dienstag haben die jüngsten MitarbeiterInnen der Hospizgruppe ihren Befähigungskurs abgeschlossen. Nachdem aufgrund der Corona-Pandemie viele Termine verschoben, teilweise im Freien und immer mit Abstand stattfinden mussten, durften sie nun ihr Zertifikat und eine Rose empfangen.